
RUB-Studierende erleben Forschung, Innovation und Kultur hautnah: Drei Wochen lang nahmen sie an der Deutsch-Chinesischen Summer School 2025 in Shanghai teil.
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Teilnehmende der Deutsch-Chinesischen Summer School 2025 in Shanghai vor dem berühmten Pearl Tower.
Mit einer feierlichen Abschlussveranstaltung auf dem Jiading-Campus der Tongji-Universität ging am 26. September 2025 die diesjährige Deutsch-Chinesische-Summer School in Shanghai erfolgreich zu Ende. Drei Wochen lang nahmen ca. 40 Studierende der deutschen Tongji-Partneruniversitäten – darunter auch fünfzehn RUB-Studierende und sieben Teilnehmende der Fakultät für Maschinenbau der RUB – an einem intensiven akademischen und interkulturellen Austauschprogramm teil.
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Teilnehmende der RUB- Maschinenbau-Fakultät an der Deutsch-Chinesischen Summer School 2025 vor dem CDHK-Gebäude
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Teilnehmende der RUB- Maschinenbau-Fakultät an der Deutsch-Chinesischen Summer School 2025 vor dem CDHK-Gebäude
Die Summer School unter Leitung der TU Berlin wurde von den deutschen Tongji-Partneruniversitäten unter intensiver RUB-Beteiligung organisiert und erfolgte in enger Kooperation mit dem Chinesisch-Deutschen Hochschulkolleg (CDHK) der Tongji-Universität in Shanghai. Sie bot den Teilnehmenden ein breit gefächertes Lehrprogramm aus Fachvorträgen, Sprachkursen und Exkursionen, z. B. bei der Firma ZF Automotives. Neben zentralen Themen wie Außenpolitik, wirtschaftlicher Transformation und der Dynamik der chinesischen Innovationslandschaft standen auch Fragen zur Zukunft von Mobilität, Produktion und Künstlicher Intelligenz auf dem Programm hochkarätiger Vortragender. Besonders für Studierende der Ingenieurwissenschaften boten die Einblicke in Forschung und Industrie vor Ort wertvolle Perspektiven auf technologische Entwicklungen und deutsch-chinesische Kooperationspotenziale.
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Firmenbesuch bei ZF Automotives
Ein Höhepunkt der dritten Woche war der Besuch des Chinesisch-Deutschen Zentrums für Maschinenbau (CDZM) am Jiading-Campus In seinem Vortrag stellte Asst. Prof. Dr.-Ing. Christopher Ehrmann aktuelle Projekte der bilateralen Produktionsforschung vor und gab einen Überblick über bestehende Austauschformate und künftige Kooperationsmöglichkeiten für Studierende und Forschende. Ergänzt wurde das Programm durch den Vortrag von Dr.-Ing. LU Weijun zur Transformation der chinesischen Automobilindustrie, in dem Entwicklungen im Bereich Elektromobilität, autonomes Fahren und nachhaltige Produktionsmethoden vorgestellt und diskutiert wurden.
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Besuch der School of Mechanical Engineering (SME) auf dem Jiading Campus
Neben dem akademischen Programm ermöglichte die Summer School durch Sprachunterricht, gemeinsame Exkursionen – unter anderem nach Hangzhou und Wuyishan – sowie den direkten Austausch mit chinesischen Studierenden eine vielschichtige Annäherung an das Partnerland. Diese Erfahrungen trugen nicht nur zum fachlichen, sondern auch zum interkulturellen Verständnis bei, das für zukünftige Ingenieur: innen in einem global vernetzten Umfeld von zentraler Bedeutung ist.
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Deutsche und chinesische Teilnehmende beim jährlichen CDHK-Stammtisch
Die RUB-Maschinenbaufakultät war an der erfolgreichen Organisation, Vorbereitung und Begleitung der Summer School durch Frau Rabea Echterling beteiligt. Die Fakultät für Maschinenbau hat für die Teilnehmenden unsere Fakultät zudem großzügige Stipendien bereitgestellt.
Die Deutsch-Chinesischen Summer School 2025 hat abermals verdeutlicht, wie lebendig und praxisnah internationale akademische Kooperation gestaltet werden kann – ein Gewinn für alle Beteiligten und ein starkes Zeichen für die enge Verbindung zwischen der Ruhr-Universität Bochum, der TU Berlin und der Tongji-Universität Shanghai. Viele Teilnehmende konnten sich während der Summerschool ein neues China-Bild machen und haben ihr Interesse an einem längeren Aufenthalt, z.B. im Rahmen eines Austauschsemesters oder eines Doppelmaster-Studiums geäußert.